Europa

EU-Zulassung für Corona-Impfstoff von AstraZeneca gestoppt

Erst kürzlich hatte der Pharmakonzern AstraZeneca mögliche schwere Nebenwirkungen seines Corona-Impfstoffs zugegeben. Nun hat die EU-Kommission die Zulassung des Vakzins widerrufen. Als Grund führte das Unternehmen an, dass keine Nachfrage nach dem Präparat mehr erwartet wird.
EU-Zulassung für Corona-Impfstoff von AstraZeneca gestopptQuelle: Legion-media.ru © Sylvio Dittrich

Die EU-Kommission hat die im Jahr 2021 erteilte Zulassung für den COVID-19-Impfstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca offiziell widerrufen. Dies geht aus einem Durchführungsbeschluss der EU-Kommission hervor, der bereits am 27. März erstellt, jedoch erst kürzlich veröffentlicht wurde.

Der Beschluss gilt demnach ab dem 7. Mai 2024. Bevor die Regierung die Verabreichung des AstraZeneca-Präparats im März 2021 offiziell aussetzte, wurde dieses in der Bundesrepublik mehr als 12,8 Millionen Mal verimpft. Gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos teilte AstraZeneca mit:

"Angesichts der Menge an verfügbaren und wirksamen Impfstoffen gegen neue Varianten von COVID-19 gab es keine Nachfrage mehr nach dem Vaxzevria-Impfstoff, der folglich nicht mehr hergestellt oder verteilt wurde."

Es sei keine zukünftige Nachfrage nach dem Produkt erwartet worden, daher habe man entschieden, die Zulassung für die Vermarktung des Vakzins innerhalb der EU zurückzuziehen.

AstraZeneca erhielt von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) am 29. Januar 2021 eine Notfallzulassung. Im November 2021 wurde diese erneuert, im Oktober 2022 erhielt der Impfstoff schließlich eine reguläre Zulassung.

In dieser Zeit wurden in der EU etwa 68,8 Millionen Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs an Personen über 18 Jahren verabreicht. Zu Beginn der Kampagnen für die Massenimpfungen wurde der Impfstoff von den Politikern und Vertretern des Pharmakonzerns als "sicher und wirksam" angepriesen, doch schon bald wurde in sämtlichen EU-Mitgliedsstaaten über schwere Nebenwirkungen des Impfstoffs berichtet, insbesondere über Sinusvenenthrombosen bei jüngeren Menschen.

Eine Reihe von Ländern setzte daraufhin die Impfungen mit AstraZeneca aus. Dänemark stoppte die Impfung beispielsweise am 11. März. Am 19. März wurde die Verwendung des AstraZeneca-Impfstoffs in Deutschland temporär ausgesetzt. Später wurde der Impfstoff laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) nur noch an Menschen verabreicht, die älter als 60 Jahre waren. Mittlerweile wird der AstraZeneca-Impfstoff nirgendwo mehr verabreicht.

Ende 2021 hatte die EU-Kommission einen Vertrag mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern abgeschlossen. Darin verpflichteten sich die EU-Mitgliedsstaaten, 300 Millionen Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca zu erwerben, mit einer Option auf weitere 100 Millionen Dosen. Im Jahr 2021 erzielte AstraZeneca mit seinem Corona-Impfstoff einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro.

Erst vor knapp einer Woche hat das britisch-schwedische Pharmaunternehmen zum ersten Mal vor Gericht zugegeben, dass sein COVID-19-Vakzin eine mitunter tödliche Nebenwirkung verursachen kann. Vor dem High Court of Justice wird derzeit eine mehrere Millionen Pfund schwere Sammelklage in Großbritannien gegen den Pharmakonzern verhandelt (RT DE berichtete). In einem dem Gericht vorgelegten Dokument räumte der Konzern laut der Daily Mail ein, dass sein Impfstoff "in sehr seltenen Fällen TTS verursachen kann". Unter TTS versteht man das Thrombose-mit-Thrombopenie-Syndrom, bei dem Betroffene unter Blutgerinnsel bei gleichzeitigem Blutplättchenmangel leiden. In manchen Fällen kann die Erkrankung zum Tod führen.

Mehr zum Thema ‒ Prozess in Großbritannien: AstraZeneca gibt Nebenwirkung bei COVID-19-Impfstoff zu

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