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Liveticker Ukraine-Krieg – Gouverneur: Kiews Truppen bereiten sich in Cherson auf Straßenkämpfe vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Gouverneur: Kiews Truppen bereiten sich in Cherson auf Straßenkämpfe vor© AP Photo/Libkos
  • 14.04.2024 10:22 Uhr

    10:22 Uhr

    Russischer Kommandeur: Inseln im Dnjepr-Delta werden als Pufferzone zur Verteidigung gebraucht

    Der Kommandeur der amphibischen Angriffsmarine der russischen Streitkräfte mit dem Rufzeichen Fin erklärt, dass die Kontrolle über die Inseln im Dnjepr-Delta notwendig sei, um eine Pufferzone zu organisieren, die die Sicherheit der russischen Einheiten und der Zivilbevölkerung am linken Ufer des Flusses gewährleistet.

    "Wir brauchen die Inseln, um eine solche Pufferzone zu schaffen, grob gesagt, um die Landung der wichtigsten feindlichen Kräfte an unserem Ufer zu verhindern. Das heißt, durch die Einrichtung von Kampfposten können wir, grob gesagt, die Aktionen des Feindes aufdecken und verhindern."

    Er weist darauf hin, dass Kampfeinsätze auf den Inseln recht schwierig sind, da es große Schwierigkeiten bei der Ausrüstung der Beobachtungsposten gibt.

  • 09:41 Uhr

    Zahl der beim ukrainischen Angriff auf Tokmak getöteten Menschen steigt auf 16

    Die Zahl der Toten beim Angriff der ukrainischen Truppen auf ein Wohngebiet in Tokmak, Gebiet Saporoschje, ist auf 16 gestiegen, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit.

    "Die Zahl der Toten infolge des Terrorangriffs der ukrainischen Armee auf Tokmak ist auf 16 Personen gestiegen. Vier Leichen wurden von den Rettungskräften aus den Trümmern geborgen, darunter ein Kind. Eine Person starb im Krankenhaus."

    Von den 20 Verletzten bleiben 12 Menschen in ernstem Zustand in Krankenhäusern.

  • 09:27 Uhr

    1990er-Jahre: NATO versprach Russland, sich nicht in die ehemalige Sowjetunion einzumischen

    Die lange Geschichte der Täuschung Russlands durch den Westen nach dem Kalten Krieg reicht bis in die 90er-Jahre zurück, als Washington Moskau versprochen hatte, sich nicht in die ehemalige Sowjetunion einzumischen. Das geht aus kürzlich veröffentlichten Dokumenten hervor, die unser Korrespondent Roman Ziskin untersucht hat.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Website zu sehen.

  • 09:18 Uhr

    Gruppe russischer Scharfschützen tötet seit Beginn der Sonderoperation mehr als 1.000 gegnerische Soldaten und Söldner

    Die Gruppe eines der effektivsten russischen Scharfschützen in der Zone der militärischen Sonderoperation hat mindestens 1.000 bestätigte Ziele auf ihrem Konto. Dies berichtet der Leiter der Gruppe gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

  • 08:46 Uhr

    Rosatom-Beamter: Nuklearer Zwischenfall am AKW Saporoschje, der durch Kiews Angriffe verursacht werden könnte, wird auch Ukraine treffen

    Die ukrainischen Angriffe auf einige Einrichtungen des Atomkraftwerks Saporoschje können zu einem nuklearen Zwischenfall führen, der die Ukraine und einen Teil der osteuropäischen Länder betreffen wird, verkündet Renat Kartschaa, Leiter des Projektbüros für Regionalpolitik und territoriale Entwicklung des Rosenergoatom-Konzerns und Mitglied der gesetzgebenden Versammlung des Gebietes Saporoschje, in einem TASS-Interview.

    "Es ist schwierig, die Folgen des nuklearen Zwischenfalls, den das ukrainische Regime provoziert, vorherzusagen. Aber in jedem Fall werden sie nicht nur für die Russische Föderation, sondern auch für einen großen Teil der Ukraine und eine Reihe osteuropäischer Länder schwerwiegend sein."

    Ihm zufolge versucht das ukrainische Regime mit allen Mitteln, einen nuklearen Zwischenfall zu provozieren.

    "Ich wage zu vermuten, dass der sogenannte kollektive Westen, der die ukrainischen Streitkräfte gänzlich anführt und alles kontrolliert, was ihre Aktionen am Atomkraftwerk betrifft, auf so ungeheuerliche Weise die Absicht hat, die Frontlinie 'neu zu ziehen'. Als Variante der weiteren Entwicklung der Ereignisse würden sie 'weltweit Lärm' machen und Russland beschuldigen, unverantwortlich bei der Gewährleistung der nuklearen Sicherheit gehandelt zu haben, Energodar und das angrenzende Territorium zu einer zur Gefahrenzone für viele Staaten erklären und die Einführung internationaler Truppen sowie den Abzug der russischen Truppen fordern."

  • 07:57 Uhr

    Gouverneur: Kiews Truppen bereiten sich in Cherson auf Straßenkämpfe vor

    Die ukrainischen Truppen bereiten die von ihnen kontrollierte russische Stadt Cherson auf Straßenkämpfe vor, meldet Gouverneur Wladimir Saldo gegenüber RIA Nowosti. Der Gegner baue "Befestigungen aus Beton, Sandsäcken und improvisiertem Material, Straßensperren und Barrikaden". Dies passiere nicht überall in der Stadt, aber in einigen Schlüsselgegenden. Auch in den Wohngebäuden würden Stellungen für die Verteidigung vorbereitet.

    Saldo zufolge ist sich das russische Militär all dessen bewusst und wird diese Daten bei der Befreiung von Cherson berücksichtigen.

    Das Gebiet Cherson ist eine Region Russlands, die am Unterlauf des Dnjepr liegt. Die Region wurde nach einem Referendum im September 2022 wieder Teil Russlands. Die ukrainische Seite erkennt die Legitimität des Referendums nicht an und beschießt das Gebiet. Derzeit befinden sich 75 Prozent der Region Cherson unter russischer Kontrolle, während der Teil am rechten Ufer des Dnjepr, einschließlich der Stadt Cherson, von ukrainischen Truppen besetzt wird.

  • 07:42 Uhr

    Ukrainische Armee setzte GLSDB-Granaten ein, um Tokmak zu treffen

    Die Streitkräfte der Ukraine (AFU) haben bei ihrem Angriff auf Tokmak, Gebiet Saporoschje, GLSDB-Bomben mit kleinem Durchmesser eingesetzt, die von NATO-Ländern entwickelt und verwendet werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die örtlichen Sicherheitsdienste.

    "Für die Angriffe auf Tokmak hat die ukrainische Armee zum ersten Mal GLSDB-Geschosse eingesetzt, die von NATO-Ländern entwickelt und verwendet werden. Diese Geschosse werden von HIMARS-Systemen abgeschossen und wurden von den Konzernen Boeing und Saab entwickelt."

    Die Schlussfolgerungen über die Verwendung dieser Granaten sei auf der Grundlage der am Ort des Einschlags gefundenen Fragmente gezogen worden.

    Am Abend des 12. April griff Kiew Tokmak mit Mehrfachraketenwerfern an. Fünf Wohnhäuser, darunter ein Privathaus, wurden teilweise zerstört. Bei dem Einschlag wurden elf Menschen getötet und 20 verletzt. Zwei werden noch vermisst.

  • 07:06 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt zwei ukrainische Drohnen im Gebiet Kursk ab

    "Ein Versuch des Kiewer Regimes, einen terroristischen Angriff mithilfe von zwei flugzeugartigen Drohnen auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation durchzuführen, wurde am 13. April gegen 23.00 Uhr Moskauer Zeit vereitelt. Die ukrainischen Drohnen wurden über dem Territorium der Region Kursk von den diensthabenden Luftverteidigungskräften zerstört", teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Wie Gouverneur Roman Starowoit auf Telegram bekannt gibt, wurden die Drohnen im Bezirk Fatesch abgeschossen. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Verletzten oder Schäden.

  • 13.04.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 20:54 Uhr

    Nebensja warnt den Westen: "Frankenstein" Selenskij hat genug Waffen, um sich gegen euch zu wenden

    Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Wassili Nebensja erklärte am Freitag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York, dass es aufgrund der vorläufigen Ergebnisse der russischen Ermittlungen keinen Zweifel an der direkten Beteiligung der Ukraine an dem Anschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall gebe. Nebensja betonte, dass "alle Spuren nach Kiew führen".

    Er erklärte, die Ukraine habe sich angesichts der Niederlage an der Front zu einem Terrorstaat verwandelt, und warnte den Westen davor, dass sich der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij irgendwann gegen ihn wenden könnte – "und dafür haben Sie ihn mit genügend Waffen ausgestattet", mahnte Nebensja.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.