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Mearsheimer: "Die USA haben diesen Krieg verloren"

Bei den Munk Debates, Kanadas renommierter Debattenreihe zu globalen Themen, hat der US-amerikanische Politikwissenschaftler John Mearsheimer klare Worte über den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran gefunden, als er sagte, dass "die Vereinigten Staaten diesen Krieg verloren haben".

Ferner argumentierte Mearsheimer, dass "Iran sich letztendlich als die katastrophalste außenpolitische Entscheidung in der Militärgeschichte der USA erweisen wird".

Ex-US-Vizeaußenministerin Victoria Nuland stellte sich zwar beim Thema Iran-Krieg weniger als Hardlinerin dar als im Konflikt mit Russland, bestärkte aber letztendlich das universelle Motto der parteiübergreifenden US-Außenpolitik. Sie sagte, dass "Iran niemals Atomwaffen besitzen darf, und unter den Mullahs und der Islamischen Revolutionsgarde ein inakzeptables Risiko für die Region, für die Freiheit der Schifffahrt, für die USA, für Kanada sowie für den weltweiten Frieden und die Sicherheit darstellt".

"Wir befinden uns in einem verlorenen Krieg. Und letzten Endes haben wir den Iranern mehr Anreize denn je gegeben, Atomwaffen zu erwerben", schlussfolgerte hingegen der Politologe.

Das Thema lautete: "Be it resolved, don't go hunting monsters" ("Das muss geklärt werden: Geht nicht auf Monsterjagd"). Dies bezog sich auf ein berühmtes Zitat des US-Präsidenten John Quincy Adams aus dem Jahr 1821 zur US-Außenpolitik und -Intervention.

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