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Streit um EU-Methanverordnung spaltet Bundesregierung

Die EU-Kommission hat Leitlinien zur Umsetzung der Methanverordnung veröffentlicht und dabei einige Erleichterungen für Importeure angekündigt. So sollen Sanktionen bei Verstößen gegen die neuen Importvorgaben in den kommenden drei Jahren ausgesetzt werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hält dies jedoch für unzureichend und fordert, die entsprechenden Importregelungen rechtssicher um drei Jahre zu verschieben. Das Bundesumweltministerium verweist dagegen darauf, dass die Methanverordnung geltendes EU-Recht sei und umgesetzt werden müsse.

Der Ökonom Dr. Eike Hamer sieht in der Methanverordnung eine zusätzliche Belastung für die deutsche Wirtschaft. Er begründet im Interview mit RT DE die Forderung nach einer Verschiebung mit der angespannten wirtschaftlichen Lage und warnt vor weiteren negativen Auswirkungen auf energieintensive Industrien.

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