
Maxim Oreschkin zieht Bilanz des II. Offenen Dialogs im Nationalen Zentrum "Russland"
Auf der Moskauer Expo-Plattform Nationales Zentrum "Russland" ist der II. Offene Dialog mit dem Titel "Zukunft der Welt. Neue Plattform für globales Wachstum" zu Ende gegangen. Maxim Oreschkin, Vize-Leiter der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation, fasste die Ergebnisse zusammen und betonte, die Umsetzung von Ideen sei nun stärker in den Fokus gerückt.

"Beim Zweiten Offenen Dialog widmen wir der Umsetzung der vorgeschlagenen Ideen deutlich mehr Aufmerksamkeit als als beim Ersten:
Russische und internationale Unternehmen beginnen aktiv, mit den Essay-Autoren zusammenzuarbeiten und sie in ihre Projekte einzubinden. Sie helfen, Ideen tatsächlich umzusetzen – aus der Perspektive von Wirtschaft, Gesellschaft und der ganzen Menschheit. Daher entwickelt sich das Format weiter und gewinnt an Stärke."
Lubinda Haabazoka gewann in der Kategorie "Investitionen in den Menschen". Er hatte vorgeschlagen, ein gemeinsames Bildungssystem im Rahmen der BRICS-Staaten zu entwickeln – mit Souveränität als einem wichtigen Beweggrund:
"Wie die letzten Jahre zeigen, ist das Bildungssystem in vielerlei Hinsicht ähnlich aufgebaut wie das globale Finanzsystem: Voller Zugang steht nur einzelnen Ländern offen und kann jederzeit eingeschränkt oder blockiert werden – wie der Zugang zu SWIFT.
Ähnlich im Bildungsbereich: So verfassen wir in Afrika wissenschaftliche Arbeiten – damit diese jedoch in anerkannte Fachzeitschriften kommen, müssen wir uns oft an fremden Kriterien orientieren. Manchmal reichen wir zehntausende Arbeiten ein, von denen letztlich nur ein Bruchteil publiziert wird."
Die Ergebnisse des Forums werden auf dem Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum erörtert. Darüber hinaus werden die Essay-Autoren in die Vorbereitung des Russland-Afrika-Gipfels sowie in die Arbeit der BRICS-Plattform eingebunden.
Der II. Offene Dialog wurde vom Nationalen Zentrum "Russland" gemeinsam mit dem TRIM-Zentrum für intersektorale Expertise "Drittes Rom" organisiert und fand mit Unterstützung der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation statt.
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