Gesellschaft

Der tägliche Wahnsinn – Was erlauben ZDF? Grünen-Politiker entsetzt über Habeck-Beitrag

"Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.
Der tägliche Wahnsinn – Was erlauben ZDF? Grünen-Politiker entsetzt über Habeck-Beitrag© Screenshot: Mediathek ZDF

  • 20.02.2024 10:30 Uhr

    10:30 Uhr

    Was erlauben ZDF? Grünen-Politiker entsetzt über Habeck-Beitrag

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gilt als sensibler Herzblutpolitiker, der aufrichtig und empathisch die Sorgen der Menschen begleitet und umsorgt. Das letzte "Reisefazit", beim direkten Kontakt mit arbeitenden Bürgern, lautete empathisch vorgetragen:

    "Drei Tage, die sich für mich anfühlten ehrlicherweise wie drei Wochen, weil es mich so tief reingeführt hat in einige Unternehmen (...) In den persönlichen Begegnungen gab es Neugier, Zugewandtheit und Aufgeschlossenheit (...)"

    Dieses Gefühl von "Zugewandtheit und Aufgeschlossenheit" vermissten nun Grünen-Politiker bei einem ZDF-Beitrag über den Vizekanzler. In der Sendung "Berlin direkt" vom 18. Februar lautete die kritisierte verbale Entgleisung:

    "Es ist wohl eine besondere Pointe, dass Deutschland aktuell über europäische Atombomben diskutiert, während das gleiche Deutschland als einziges europäisches Land mitten in der Energiekrise aus der Atomenergie ausgestiegen ist."

    Es folgte der finale Anmoderationsaffront:

    "Das Atom-Aus ist auch ein Grund, warum sich die Lage der deutschen Wirtschaft verschärft hat, warum der Wohlstand schwindet und die Wut auf den grünen Wirtschaftsminister wächst. Wenn Robert Habeck also jetzt warnt, dass sich die Wirtschaft dramatisch schlecht entwickelt, dann warnt er in den Ohren vieler Unternehmen auch vor sich selbst."

    Grünen-Parteikollege Jan Philipp Albrecht, im "Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung/Ex-Minister in Schleswig-Holstein", forderte noch am Abend des Sendetermins klärenden Rapport aus Mainz:

    Jan-Niclas Gesenhues, "Grüner Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Vorsitzender Grüne Westfalen", stellte ebenfalls noch am späten Abend belehrend fest:

    Jürgen Döschner, "Klimajournalist" vom WDR und gern gesehener Gastredner bei den Grünen in Steinfurt, dem Wahlkreis von Herrn Gesenhus, monierte empört:

    "Das ist mehr als grenzwertig. Wo hat Frau Maurer – die Moderatorin – diesen Unsinn abgeschrieben? Und warum hat die Redaktion vorher nicht korrigierend eingegriffen? Der Atomausstieg hat nicht einmal den 'Wohlstand' der Atomkraft-Konzerne geschmälert – geschweige denn, den der ges. Wirtschaft!"

    Ulrich Steinbach, mit 56 Jahren bereits im wohlverdienten "einstweiligen Ruhestand", als Ex-Minister unter Winfried Kretschmann (Grüne), schloss sich ebenfalls der ZDF-Kritik nachdrücklich an:

  • 19.02.2024 12:14 Uhr

    12:14 Uhr

    Strack-Zimmermann und ihr T-Shirt des Grauens: "Taurus für die Ukraine – Zusammen bis zum Sieg"

    Die Münchner Sicherheitskonferenz war einst bekannt für strategische Hintergrundgespräche hinter verschlossenen Türen. In Zeiten politischer Propaganda und Selbstvermarktung mit pathologischem Aufmerksamkeitsdrang ermöglichen nun auch die sozialen Medien einen unverblümten Einblick in diese Parallelwelt.

    Die zufällig in München anwesende ukrainische Abgeordnete Jewgenija Krawtschuk veröffentlichte in X mehrere Schnappschüsse von einem Hintergrundgespräch. Dort ist offenbar ein ganz persönliches Gastgeschenk der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (MASZ) übergeben worden. Als hundertprozentige "Ukraine-Versteherin" posierte MASZ dann spontan für ein Gruppenbild im neuen T-Shirt mit dem kriegsverherrlichenden, sehr "deutschen" Motto:

    "Taurus für die Ukraine – Zusammen bis zum Sieg."

    Das X-Posting zeigt auch die anderen beiden Fotos und nennt deren Themen:

    "Diskutiert wurden weitere Schritte zur Unterstützung der Ukraine, einschließlich der Möglichkeit der Bereitstellung von Langstreckenraketen Taurus."

    Bei einer späteren Panel-Diskussion auf Englisch sagte die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl wörtlich:

    "Wir sind eine Demokratie ... Wir haben vor zwei Tagen erlebt, Nawalny wurde in Russland umgebracht. Ich und meine Kollegen von der FDP sagen daher, die richtige Antwort wäre es, Putin mitzuteilen, jetzt senden wir alles was wir haben – in die Ukraine – darunter auch Taurus-Raketen."

  • 10:01 Uhr

    ZDF-Clown Böhmermann empfiehlt: "Bitte Nazis keulen"

    Der fragliche Humor des Jan Böhmermann, abgelesen und von einem Team von Hintergrundredakteuren ins Leben gerufen, erfährt einen erneuten Höhepunkt an billigem Kalkül und Geschmacklosigkeit. Dass das ZDF diese unlustigen Abgründe weiterhin duldet, stellt dabei nur einen parallel verlaufenden Tiefpunkt der deutschen "Unterhaltungskultur".

    Böhmermann hat in der aktuellen Ausgabe des 'ZDF Magazin Royale' vom 16. Februar erneut vermeintlich lustig die politischen Verhältnisse im Nachbarland Österreich verbal attackiert. Zum Ende der Sendung moderiert der "Entertainer" wörtlich ab:

    "So isses, wenn Nazis an die Macht kommen, werden sie immer mächtiger, wer hätte das gedacht. Gut, dass wir in Deutschland schlauer sind, als die Trottel da unten in Österreich."

    Als "Nazis" deklariert Böhmermann die österreichischen Politiker der FPÖ, wie auch generell die der AfD in Deutschland. So sagte er im Verlauf der Sendung: "Die FPÖ, das ist die österreichische AfD". Mit Bezug auf CDU-Chef Friedrich Merz kalauerte er bemüht provokativ: "Man darf nicht gleich die Nazi-Keule rausholen, wenn man über Nazis reden will". Der skandalöse Abschlusssatz lautet dann wortwörtlich:

    "Bleiben sie stabil (…) Und bitte, liebe 3-Sat Zuschauer*Innen, bitte nicht vergessen, nicht immer die Nazi-Keule rausholen, sondern vielleicht einfach mal ein paar Nazis keulen. Tschüss, bis nächste Woche."

    Laut deutschem Duden lautet die Definition des Begriffs "Keulen", ein Verb aus der Tiermedizin: "Nutztiere töten, um Tierseuchen zu verhindern oder einzudämmen". 

    Über Österreichs FPÖ-Chef Herbert Kickl sagte er zuvor im Verlauf der Sendung:

    "Nur weil jemand spricht wie Goebbels, ist er ja nicht gleich Hitler … Adolf Hitler und Herbert Kickl haben nichts miteinander zu tun, das muss ich hier mal ganz klar sagen. Hitler hatte einen ganz anderen Bart."

    Ein X-Nutzer kommentierte:

    "Passt perfekt zu den schalen Böhmermann-Witzen, aber im besten Deutschland aller Zeiten heißt der ZDF-Intendant, der zu seinen enthemmten Auftritten im Programm schweigt, auch noch Himmler."

  • 17.02.2024 16:05 Uhr

    16:05 Uhr

    Tagesschau am Limit: Protest gegen Grüne – böse, gegen AfD – gut

    Die Tagesschau der ARD hat in ihrer 20-Uhr-Ausgabe vom Freitag wieder einmal ein sehr schönes Beispiel für die im Mainstream allerorten zu bestaunende Doppelmoral geliefert.

    Zunächst geht es (ab Minute 10:50) um die aufgrund von Bauernprotesten am Mittwoch abgesagte Veranstaltung der Grünen. Dazu heißt es:

    "Bundesinnenministerin Faeser hat mit Blick auf die jüngsten Anfeindungen gegen Grünen-Politiker davor gewarnt, dass aggressive Proteste politische Debatten verrohen könnten. Wenn eine politische Veranstaltung durch Gepöbel und Gewalt verhindert werde, seien Grenzen massiv überschritten, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das habe mit scharf geführtem demokratischen Streit nichts mehr zu tun. Politische Aggression fange mit der Sprache an."

    Im Folgebeitrag geht es etwa ab Minute 11:30 um eine Demonstration in Münster gegen eine Veranstaltung der AfD im Rathaus. Obwohl viele Teilnehmer durch die Demonstration an einer Teilnahme gehindert werden und der Veranstaltungssaal halb leer bleibt, werden die Demonstranten von der Tagesschau wohlwollend dargestellt.

  • 10:51 Uhr

    "Der Abend klingt aus": Lanz, Lindner, Lauterbach zusammen auf der SiKo

    Der umstrittene deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat am späten Freitagabend ein Foto auf dem Netzwerk X gepostet, das ihn gemeinsam mit Bundesfinanzminister Christian Lindner und dem gebührenfinanzierten Qualitätsjournalisten Markus Lanz beim Zechen auf der Münchener Sicherheitskonferenz zeigt. Dazu schrieb der Gesundheitsökonom um 23:45:

    "Der Abend klingt aus bei der Münchener Sicherheitskonferenz."

    Im Hintergrund zu sehen: Springer-Chef Matthias Döpfner. Zuvor hatte Bild-Vize Paul "Lord Helmchen" Ronzheimer bereits eine Rede halten dürfen. Die gute Stimmung unter den Kriegsfreunden ist also gesichert. Für professionelle Distanz sind wahrscheinlich die Kellner zuständig.

    Kleine Ergänzung zu Lanz und Lauterbach: Erst vor wenigen Tagen hatte Lanz Lauterbach in seiner Sendung zu Gast. Dabei sagte er dem verblüfft dreinblickenden Minister: 

    "Ich schaue Ihnen in die Augen und vermute bei Ihnen maximale Kompetenz ... Das ist ein Mann von der Regierung, das kann kein schlechter Mensch sein."

  • 08:01 Uhr

    Rubrik "Gesundheit": Stern gibt Eltern Tipps für AfD-Sprüche bei Kindern

    Die Zeitschrift Stern, ein Qualitätsblatt aus dem Hause Gruner + Jahr, gibt seinen Lesern Ratschläge für den Umgang mit ihren Kindern, falls diese "AfD-Sprüche klopfen". Der Beitrag ist in der Rubrik "Gesundheit" erschienen.

    Anlass war ein Artikel einer weiteren Journalistin der Zeitschrift, in dem diese beschrieb, wie ihr Sohn durch das Hören eines Podcasts zu einem potenziellen AfD-Wähler wurde.

  • 16.02.2024 11:50 Uhr

    11:50 Uhr

    Polizei Prignitz (Brandenburg): Subjektive Verkaufsverweigerung ist "Volksverhetzung"

    Die medial-politische Deutungshoheit bestimmt den derzeitigen gesellschaftlichen Diskurs. Ab wann gilt die subjektive Meinungsäußerung als "rechts", als "blindwütiger Hass"? Die ermittelnde Polizei des Landkreises Prignitz (im äußersten Nordwesten des Landes Brandenburg) befindet aktuell folgende Ankündigung für mehr als kritisch:

    "Grüne und Grün-Wähler werden bei uns nicht mehr bedient. Die deutschen Bauern!"

    Die politische Redaktion des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) wollte nach Sicherung eines Beweisfotos von der lokalen Polizei erfahren, wie diese die private, jedoch öffentlich sichtbare Meinungsäußerung einschätzen würde. Der Artikel informiert:

    "Weil es Parallelen zu einem Spruch in der Nazizeit gibt, hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet."

    Welcher "Spruch" explizit gemeint ist, wird in dem Artikel nicht zitiert. Der berichtende rbb erklärt ergänzend:

    "In der Prignitz werden Plakate aufgehängt, welche die Grünen und ihre Wähler verunglimpfen."

    So wurden "unter anderem in Weisen und Kuhblank bei Wittenberge Aufsteller mit der Aufschrift" recherchiert und gesichtet. Wer die nun polizeilich ins Visier genommenen Täter sind, "ist noch unklar". Gesichert ist demgegenüber die Wahrnehmung einer lokalen Grünen-Politikerin:

    "Für Unmut sorgen die Plakate unter anderem bei Bärbel Treutler, der Prignitzer Kreistagsabgeordneten der Grünen: 'Wer sowas plakatiert, da ist blindwütiger Hass im Spiel. Man kann ja diskutieren, Dialog ist immer wichtig, aber auf einer sachlichen Ebene.'"

    Kommentare und Wahrnehmungen in den sozialen Medien lauten:

    • Tausche Grüne/Grün gegen AfD und der RBB hätte was von Haltung und Zivilgesellschaft gefaselt.
    • Ach, aber die AfD darf nicht zur Berlinale 2024 und Restaurants bedienen keine AfDler. Findet den Fehler.
    • Hatte eigentlich der Staatsschmutz ermittelt, als man Ungeimpften den Zutritt verweigert, oder der AfD öffentliche Räume für Versammlungen versagt hatte, oder die Zufahrt versperrt?
  • 14.02.2024 09:54 Uhr

    09:54 Uhr

    (Atom-)Bombenstimmung bei Lanz: Taz-Journalistin fordert: "Europa braucht jetzt ..."

    Man kann ja mal eine Idee in den Raum werfen, dachte sich wohl die EU-Politikerin Katarina Barley als SPD-Spitzenkandidatin für die "Europawahl". So geschehen im Tagesspiegel-Interview mit dem Gestus als freundliche, aber besorgte "Unschuld vom Lande":

    "Auf dem Weg zu einer europäischen Armee kann also auch das – eine EU-eigene Atombombe – ein Thema werden."

    Die Nebelgranate inspirierte umgehend als verbales Zündhütchen Untergangsfantasien in unseren Medien wie bei anderen Politikern. In der Talksendung Lanz vom ZDF durfte die Journalistin Ulrike Herrmann von der taz den von Lanz zugespielten Gedanken aufgreifen und die geniale Barley-Idee den Bürgern und Zuschauern als vollkommen zeitgemäß anpreisen. 

    Lanz hatte als Einleitung "die offenen Drohung" von Trump im Wahlkampf mit den Worten umschrieben: "Ich überlass' euch dann im Grunde Russland, ich werf' euch denen zum Fraß vor". Herrmann parierte spontan, im "politischen Berlin" seien diese Ausführungen von Trump "eingeschlagen wie ein Bombe". Das aktuell "ruhende Grünen-Mitglied" formulierte folglich als daraus logisch resultierend die Feststellung:

    "Das – Trumps vermeintlich geplante US-Außenpolitik zum Thema NATO – wird jetzt tatsächlich alles in Europa verändern ... Was jetzt klar ist: wir brauchen eine europäische Armee ... Nie hat man – individuell für jedes EU-NATO-Land – irgendwie auf Größe, auf Masse gesetzt, das wird sich jetzt alles ändern." 

    Und Herrmann erläuterte weiter:

    "Das ist aus meiner Sicht nötig, ich hätte nie gedacht [Zwischenruf Lanz: "Ich ahne, was jetzt kommt."], dass ich als Taz-ler das sagen würde: Europa braucht auch Atomwaffen."

    Ihre "Begründung" lautet dann so: Sollte sich Trump als potentieller Präsident nach den US-Wahlen im November von Europa außenpolitisch abwenden, bliebe weiterhin laut Herrmanns willkürlicher Vermutung als Realität übrig:

    "Russland ist eine Atommacht. Und wenn Trump jetzt sagt 'Hier, du [Putin] kannst die jetzt angreifen' [mit Atombomben?], dann sagt er ja nichts anderes als: 'Ich habe auch Atomwaffen,[aber] für Europa werde ich die nicht losschicken.'"

    Herrmann befürchtet daher, "dass diese ganze Sicherheitsarchitektur, ... die bricht zusammen". Macrons Äußerungen, "seine" existierenden Atomwaffen "zu europäisieren", seien daher "vollkommen richtig". Hermann resümiert gewohnt resolut:

    "Deutschland hatte nie Interesse, aber das wird sich jetzt auch ändern."

    Weder der Moderator Lanz noch der zugeschaltete ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen wie auch die Studiogäste Linda Teuteberg (FDP-Politikerin) und Christoph Schell (Intel-Vorstand) sahen anscheinend irgendeine Notwendigkeit für eine Widerrede oder einen kritischen Kommentar.

  • 13.02.2024 14:35 Uhr

    14:35 Uhr

    Bundeskanzler Scholz adaptiert Literaturklassiker im Rheinmetall-Werk: Krieg ist Frieden

    Für viele Bürger präsentieren sich die zurückliegenden drei Jahre bis in die jüngste Gegenwart als real existierende Dystopien bekannter Klassiker der Literatur. Als Mahnung sei an die beeindruckende Feststellung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach im Januar 2022 erinnert, frei nach George Orwells Logik aus seinem Roman "1984":

    "Es wird ja niemand gegen seinen Willen geimpft, selbst die Impfpflicht führt ja dazu, dass man sich zum Schluss freiwillig impfen lässt."

    Gut zwei Jahre später besuchte SPD-Kollege und Bundeskanzler Olaf Scholz am 12. Februar die Baustelle des Kriegsprofiteurs und Rüstungskonzern Rheinmetall. In der konsequenten Fortführung aktuell bizarrer Wahrnehmungen verantwortlicher Politiker formuliert der "Friedenskanzler" auch hier frei nach "1984": "Krieg ist Frieden", oder in der Neufassung des Jahres 2024:

    Das ehemals in der Friedensbewegung populäre Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" wird dabei gleich mit ad absurdum geführt, vulgo: "Frieden schaffen mit noch mehr Waffen" (?).

    Nebenbei bemerkt: Die aktuelle Druckversion des Orwell-Klassikers aus dem Jahr 1949, erschienen im dtv Verlag, beinhaltet ein modifiziertes Vorwort. Dieses war 2021 verfasst worden – vom heutigen grünen Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck. Eine Medienkritik lautete:

    "Da haut es einen aus den Latschen. Nicht nur, weil Habecks Sprache für einen Autor und Philosophen bemerkenswert schlecht ist. Beschreibt Habeck hier nicht gleichzeitig und exakt 1984 und die Grünen? Ist das nicht genau das, was die Grünen ständig betreiben? Nämlich die freie Rede zu nehmen und den Leuten durch Indoktrination schon ab dem Kindergarten die Möglichkeit zu nehmen, überhaupt nur auf den Gedanken zu kommen, Kritik zu üben?"

  • 12:30 Uhr

    Berliner Polizei fordert zur bestätigenden "Geschlechtserkennung" auf

    Im Jahr 2022 wurden statistisch in der Hauptstadt "14.135 Straftaten pro 100.000 Einwohner" registriert. Die 'Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin' legt detaillierter dar (Seite 15):

    "Für das Jahr 2022 wurden in Berlin 519.827 Straftaten in der PKS erfasst. Das stellt gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 37.700 bzw. 7,8 Prozent dar."

    Soweit die nüchterne Realität in Form von Zahlen. Die Pressestelle der Polizei Berlin fragt daher am 12. Februar 2024: "Mann beraubt – Wer kennt diese Tatverdächtigen?". Das Geschehen ereignete sich im Bezirk Mitte, Ortsteil Wedding. Laut Ereignis in den frühen Morgenstunden hätten Anwesende auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen "einen 32-jährigen Mann homophob beleidigt und diesen dann körperlich zu dritt angegriffen". 

    Ein Medienartikel informierte im Dezember 2022:

    "In einem internen Leitfaden gibt die Polizei Berlin ihren Angehörigen Weisungen für den politisch korrekten Sprachgebrauch. In den Fettnapf treten kann bereits, wer als Polizist jemanden mit Herr oder Frau anspricht."

    Konsequent und korrekt in der Umsetzung der behördlichen Vorgabe heißt es daher zur Personenbeschreibung der drei Beteiligten:

    Die Polizei fragt weiter: "Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort der gesuchten Tatverdächtigen machen?". Ob bei der Identitätsermittlung auch die sexuelle Präferenz und mögliche Nutzung von Pronomen bei den Verdächtigen gemeint ist, wird nicht erwähnt. Fotos sind auf der Webseite unterstützend und erkenntniserweiternd hinterlegt.

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